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Die Mac-Fassung wechselt auf Apple Silicon — Intel-Macs werden nicht mehr unterstützt

Eine Ankündigung, die Mac-Anwender direkt betrifft: DrawingStamp Pro unterstützt keine Macs mit Intel-Prozessor mehr. Die Mac-Fassung wird künftig für Apple Silicon gebaut — also für Macs mit M1-Chip oder neuer. Eine weitere Intel-Fassung wird es nicht geben.

Warum jetzt

Den Zeitplan gibt Apple vor, nicht wir:

  • macOS 26 ist die letzte Version für Intel-Macs. macOS 27 läuft nur noch auf Apple Silicon.
  • Rosetta 2 läuft aus — die Übersetzungsschicht, über die Intel-Programme auf neuen Macs laufen, wird mit macOS 27 letztmalig unterstützt und verschwindet danach weitgehend.
  • Seit macOS 26.4 warnt das Betriebssystem beim Start von Programmen, die über Rosetta laufen.

Dazu kommt, was man von außen nicht sieht: Mehrere Bausteine, auf denen die Erkennung aufsetzt, werden von ihren Herstellern für Intel-Macs gar nicht mehr veröffentlicht. Eine Intel-Fassung weiterzupflegen hieße, auf immer älteren Unterbau zu setzen — und das ausgerechnet an der Stelle, an der die Erkennung schneller und besser werden soll.

Was das für Intel-Mac-Anwender bedeutet

Klar und ohne Beschönigung: Es kommt keine weitere Fassung für Intel-Macs, und wir sichern für diese Geräte auch keinen Weiterbetrieb zu. Wer DrawingStamp Pro auf einem Intel-Mac einsetzt, sollte den Wechsel auf ein Apple-Silicon-Gerät oder auf Windows einplanen.

Wenn dich das betrifft, melde dich bitte über das Support-Portal oder das Kontaktformular. Wir wollen wissen, wen es trifft — das ist uns lieber, als es später aus einer Fehlermeldung zu erfahren.

Was sich für alle anderen ändert

Für Anwender mit Apple Silicon ändert sich etwas zum Besseren, auch wenn es zunächst unsichtbar bleibt: Die Mac-Fassung lief bisher als Intel-Programm über Rosetta 2 — also übersetzt. Künftig läuft sie unmittelbar auf dem Prozessor, für den sie gebaut wurde. Die Startwarnung von macOS entfällt, und wir sind nicht länger an Bibliotheksversionen gebunden, die es für Intel noch gibt.

Windows und Linux sind davon nicht berührt. Windows bleibt wie bisher eine 64-Bit-Fassung, und an den Plänen für Linux ändert diese Entscheidung nichts.

Zum Stand der Dinge

Die Mac-Fassung wird gerade für Apple Silicon neu aufgebaut; dazu gehören auch die maschinennahen Bausteine und die eingebaute Texterkennung, die alle für die neue Architektur neu erzeugt werden müssen. In den Beta-Auslieferungen der letzten Tage ist deshalb vorübergehend nur die Windows-Fassung enthalten. Die nächste Mac-Auslieferung kommt als Apple-Silicon-Programm.

Ein Datum nennen wir bewusst nicht, solange die Prüfungen auf der neuen Architektur nicht durchgelaufen sind. Beta-Tester erfahren es wie immer zuerst — über die Release-Notizen zur jeweiligen Auslieferung.

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