{"id":25,"date":"2026-08-14T17:21:58","date_gmt":"2026-08-14T17:21:58","guid":{"rendered":"https:\/\/drawingstamppro.com\/blog\/?p=25"},"modified":"2026-08-14T17:21:58","modified_gmt":"2026-08-14T17:21:58","slug":"stampkit-die-merkmalserkennung-als-baustein-im-eigenen-system","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/drawingstamppro.com\/blog\/stampkit-die-merkmalserkennung-als-baustein-im-eigenen-system\/","title":{"rendered":"StampKit: die Merkmalserkennung als Baustein im eigenen System"},"content":{"rendered":"<p>Eine Frage kommt in Gespr\u00e4chen immer wieder: \u201eK\u00f6nnen wir nur die Erkennung haben?&#8220; Dahinter steht ein nachvollziehbarer Wunsch. Wer ein CAQ-System, ein ERP oder ein eigenes Portal betreibt, will seine Anwender nicht in ein zweites Programm schicken, nur damit eine Zeichnung nummeriert wird. Die Merkmale sollen dort entstehen, wo ohnehin gearbeitet wird. Genau daf\u00fcr gibt es <strong>StampKit<\/strong>.<\/p>\n<h2>Der Kern, nicht die Kopie<\/h2>\n<p>StampKit ist der Erkennungskern von DrawingStamp&nbsp;Pro, herausgel\u00f6st in eine eigene Programmbibliothek. Wichtig ist uns dabei ein Punkt, der nach einer Formalie klingt und keine ist: Es handelt sich nicht um einen Nachbau des Verfahrens und auch nicht um einen eingefrorenen Zweitstand, sondern um <em>denselben Code<\/em>, der auch in der Anwendung selbst die Merkmale findet. Wer StampKit einbaut, bekommt jede Verbesserung an der Erkennung mit \u2014 und muss nicht damit rechnen, dass die eingebaute Variante mit den Jahren hinter der Anwendung zur\u00fcckbleibt.<\/p>\n<h2>Eine Bibliothek statt eines Dienstes \u2014 und warum das der Punkt ist<\/h2>\n<p>Die naheliegende Bauweise w\u00e4re heute ein Web-Dienst: Zeichnung hochladen, Merkmale zur\u00fcckbekommen. Wir haben uns bewusst dagegen entschieden. StampKit ist eine native Bibliothek, die <strong>im Prozess der eigenen Anwendung<\/strong> l\u00e4uft \u2014 kein Dienst, der gestartet werden muss, keine Datenbank, keine Netzverbindung. Angesprochen wird sie \u00fcber eine bewusst schlanke C-Schnittstelle; alles, was eine C-Bibliothek laden kann, kann sie aufrufen, ob das eigene System nun in .NET, Java, Python oder C++ geschrieben ist. Windows, macOS und Linux werden gleicherma\u00dfen bedient.<\/p>\n<p>Der eigentliche Grund f\u00fcr diese Bauweise ist aber kein technischer, sondern ein vertraglicher: <strong>Die Zeichnungen bleiben im Haus.<\/strong> Es gibt keinen Dienst, der Zeichnungen entgegennimmt, und keinen Weg, auf dem eine Zeichnung nach au\u00dfen ginge. Bei Teilen unter Geheimhaltung ist genau das der Punkt, an dem eine Freigabe sonst h\u00e4ngen bleibt \u2014 und die Frage \u201eWo werden unsere Zeichnungen verarbeitet?&#8220; beantwortet sich mit \u201eauf unseren eigenen Rechnern&#8220; deutlich schneller als mit einer Auftragsverarbeitungsvereinbarung.<\/p>\n<h2>Was hinten herauskommt<\/h2>\n<p>Aus einer technischen Zeichnung werden strukturierte Pr\u00fcfmerkmale: Ma\u00dfe, Toleranzen, GD&amp;T-Angaben und Oberfl\u00e4chenangaben \u2014 jeweils mit ihrer Position auf der Zeichnung, ihrer Kategorie und dem ausgewerteten Toleranzbereich. Was das eigene System daraus baut, bleibt dessen Sache: ein Pr\u00fcfplan, eine Merkmalsliste, ein Datensatz in der eigenen Datenbank, ein Vorschlag zur Best\u00e4tigung durch den Pr\u00fcfer. StampKit liefert die Daten, nicht die Oberfl\u00e4che.<\/p>\n<h2>Drei Stellen, an denen sich das lohnt<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Pr\u00fcfplanung im CAQ:<\/strong> Die Planung startet mit vollst\u00e4ndigen Merkmalsdaten statt mit einer Abtippliste. Das spart nicht nur Zeit \u2014 es verhindert vor allem die Zahlendreher, die beim manuellen \u00dcbertragen entstehen und sp\u00e4ter niemand mehr findet.<\/li>\n<li><strong>Kalkulation und Arbeitsvorbereitung:<\/strong> \u201eWie viele Pr\u00fcfmerkmale hat dieses Teil?&#8220; ist eine Frage, deren Antwort den Preis beeinflusst. Sie sollte vorliegen, wenn kalkuliert wird \u2014 nicht erst, wenn die Zeichnung im Messraum landet.<\/li>\n<li><strong>Messtechnik und eigene Portale:<\/strong> Merkmale samt Toleranzen wandern direkt in die Software der Koordinatenmessmaschine. Und weil die Erkennung zustandslos arbeitet, d\u00fcrfen mehrere Zeichnungen gleichzeitig auf mehreren Kernen laufen \u2014 auch im Stapelbetrieb nachts.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Ehrlich gesagt: wo StampKit aufh\u00f6rt<\/h2>\n<p>StampKit ist der Erkennungskern, nicht die gesamte Kette. Das Lesen der Zeichnung \u2014 PDF, TIFF und die Texterkennung f\u00fcr Scans \u2014 geh\u00f6rt zur Lese-Schicht von DrawingStamp&nbsp;Pro und wird mitlizenziert. Und wie eine Anbindung konkret aussieht, h\u00e4ngt so stark vom Zielsystem ab, dass wir es hier nicht seri\u00f6s versprechen k\u00f6nnen: Am Anfang steht deshalb immer ein Gespr\u00e4ch \u00fcber den konkreten Fall \u2014 welches System, welche Art von Zeichnungen, welches Volumen. Ein Portal, das nachts ganze Zeichnungss\u00e4tze durchrechnet, ist etwas anderes als eine Handvoll Zeichnungen am Tag in der Arbeitsvorbereitung. Aus demselben Grund steht auf der Lizenzseite kein Preisschild auf Verdacht, sondern <strong>Preis auf Anfrage<\/strong>.<\/p>\n<h2>Wenn das nach eurem Fall klingt<\/h2>\n<p>Alle technischen Angaben, die Einsatzorte und das Lizenzmodell stehen ausf\u00fchrlich auf der Seite <a href=\"https:\/\/drawingstamppro.com\/integration.html\">Integration &amp; Lizenzierung<\/a>. Wer lieber gleich \u00fcber den eigenen Fall spricht: ein paar S\u00e4tze \u00fcber das System und die Zeichnungen gen\u00fcgen f\u00fcr den Anfang \u2014 <a href=\"https:\/\/drawingstamppro.com\/kontakt.html?anliegen=stampkit\">hier entlang zum Kontaktformular<\/a>. Auch dann, wenn StampKit f\u00fcr euren Fall am Ende nicht das Richtige ist, sagen wir das lieber fr\u00fch als sp\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Frage kommt in Gespr\u00e4chen immer wieder: \u201eK\u00f6nnen wir nur die Erkennung haben?&#8220; Dahinter steht ein nachvollziehbarer Wunsch. 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